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19. Januar 07

Kommentare

Tim von Fotonews

Danke, dass du dich dem Thema so ausführlich annimmst und auch die AGBs einstellst.
Manueller Trackback:
http://www.dokufoto.de/nachrichten/neue-agb-von-axel-springer-fur-fotohonorare-307/

Horst

seit monaten rede ich mir meinen mund bei verdi fusselig, habe bei der polizei vorgesprochen um das mit den leserreportern zu unterbinden, zumindest hier wo ich tätig bin...nix passiert , nur ein schulterzucken.
meine einnahmen sind um 50 zig prozent gesunken. bei jedem unfall den ich fotografiere muss ich damit rechnen das es heisst....danke haben wir schon.
gruß horst

Michael Anhaeuser

Ziemlich viel wirbel was in letzter Zeit abgeht. Was mich in diesem Zusammenhang mal interessieren wuerde: Sind wir mit einem Vermerk "Foto ist Honorarpflichtig nach MFM" oder aehnlichem Eintrag in der Caption rechtlich gegen solchen By-out Beschiss abgesichert?
Ich als Photograph gehe doch eigentlich davon aus, da es ja auch in den Geschaeftsbedingungen der Photopool GmbH ausdruecklich erwaehnt wird, solange nichts anderes vereinbart ist gelten die MfM. Die Caption macht es noch einmal Klar: MFM! Wie sieht das rechtlich aus!

Michael Anhaeuser

Desweiteren fnde ich es durchaus hoechst interessant zu lesen welchen Aufwand die Rechtsabteilung des Axel Springer Verlages hier betreibt. Kamen doch in letzter Zeit staendig Diskussionen bezueglich der Microstock Agenturen bzw. der Open-Source Agenturen auf. Sollte man doch, nach allem Gespraech, davon ausgehen, das Axel-Springer und Co sich von solchen Agenturen bzw. Leser-Reportern "ernaehren" koennen. Dem scheint allerdings nicht so, vielmehr kommt es mir so vor, das unsere Arbeit nach wie vor gefragt und benoetigt wird. Warum sonst wuerde ein Verlag solch einen Aufwand betreiben und solch einen Wirbel ausloesen? Wuerden Sie doch nur noch sporadisch hie und da mal ein "Bildchen" von uns benoetigen, waere doch der ganze Aufwand reiner Firlefans, oder liege ich nun Falsch? (Man moege mich korrigieren wenn dem so ist)
Fuer mich legt es doch ganz deutlich dar, das unsere Arbeit immer noch tagtaeglich benoetigt wird.
Wir "freien" sind also noch lange nicht aufs Abstellgleis geschoben, denn wir erfuellen immer noch diverse Aufgaben, welche von oben genannten Agenturen noch! nicht erfuellt werden koennen. Die Verlage nutzen lediglich die "Gunst der Stunde" um uns Rechte sowie Bezuege zu kuerzen, die Aktionaere habens schon immer gedankt.

Thomas Geiger

Hallo Michael, zu deiner Frage:

..."Sind wir mit einem Vermerk "Foto ist Honorarpflichtig nach MFM" oder aehnlichem Eintrag in der Caption rechtlich gegen solchen By-out Beschiss abgesichert?"...

kann ich folgenden Hinweis von Susanne Baumgarten (vario-images) posten, den diese von Ihrem Anwalt bekommen hat:

"Verhält es sich so, dass man selber nicht nachweisen kann, dass Springer & Co. die eigenen AGB vorliegen haben bzw. sie einsehen und gelesen werden konnten (wichtig bei Onlinedatenbanken), gelten auch die eigenen AGB nicht. Dann greifen die gesetzlichen AGB.

Beim Download verhält es sich wie folgt: Eigene AGB gelten nur dann, wenn Sie vor dem Download einsehbar sind. Die Regelung wie z.B. beim Fotofinder, dass auf die AGB der Bildanbieter hingewiesen wird, diese aber nicht einsehbar sind, ist nicht ausreichend.

Es ist allerdings ausreichend, wenn in jedem Foto (in der Caption) auf einer Datenbank folgender Vermerk enthalten ist:

Es gelten ausschliesslich unsere AGB. Tel: (Eure Telefonnummer), www.(EureWebseite).com

Durch die Telefonnummer und die Webseite ermöglicht Ihr Eurem potentiellen Bildnutzer sich vor Nutzung des Bildes über Eure AGB zu informieren. Ganz wichtig ist auch das Wort „ausschließlich“. Dieser Satz schützt alle vor zukünftigen Aktionen wie diese jetzt von Springer." Soweit Susanne.

Ich kann also jedem nur empfehlen diesen Hinweis in seine Caption zukünftig zusätzlich mit einzufügen! Thomas

Susanne Baumgarten (vario images)

Hallo liebe Kollegen, hallo Thomas,

Kurze Anmerkung zu meinen von Thomas eingefügten Sätzen... es heißt nicht "...greifen die gesetzlichen AGB" sondern es muss heißen "...greifen die gesetzlichen Bestimmungen". Kleiner Fehler von mir .

Gruß, Susanne

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