"bild der wissenschaft" schreibt einen neuen Wissenschaftsfotopreis aus. Mit sage und schreibe 25.000 Euro Preisgeld. Allein der Hauptpreis beträgt 10.000 Euro, in Worten zehntausend. Das ist wahrscheinlich der Jahresverdienst vieler freier Fotografen. Dafür lohnt es sich schon mal, sich mit einem anderen Thema zu befassen. Und wen das Geld nicht lockt, den lockt vielleicht die Aussicht auf reichhaltige Veröffentlichungen und die "große offizielle Preisverleihung" in Bremen.
PHOTOPOOL-Mitglied Kurt Fuchs, (von ihm stammt das Foto zu diesem Artikel, es zeigt schwebende Tropfen in einem Ultraschallpartikel-Levitator) hat den Vorgängerpreis auch schon mal gewonnen, wie ich der Ausschreibung entnehme, die uns bild der wissenschaft als pdf mitgeschickt hat.
[ Kurt Fuchs ]
ist Ingenieur für Feinwerktechnik, hat eine betriebswirtschaftliche Ausbildung und strebte dann noch den Diplom-Informationswirt an. Sehr ambitioniert ging der vielseitig Interessierte auch seine Aufnahme zur Gewichtsbestimmung von Körpern in einem Magnetfeld an. Das an der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule in Nürnberg entstandene Bild hatte der Fotograf eigens für den Wettbewerb wissenschaft visuell 1998 produziert, „durchaus mit dem Ziel, dafür ausgezeichnet zu werden“.
Die Ausschreibung kann man sich selbstverständlich auch hier (Download Fotopreis2006.pdf) herunterladen, aber Vorsicht, dank der vielen schönen Bilder hat die Datei fast 9MB. Der Einsendeschluß für Bilder ist der 15. Juli 2006.

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