30. Januar 08

Der sterbende Soldat von Robert Capa - gestellt oder nicht - bringen die Negative die Lösung?

69000 Treffer gibt es heute bei Google wenn an nach "Robert Capa Negative" sucht. Und überall die gleiche Schlagzeile: "Tausende Negative von Robert Capa gefunden" Die Meldung des Tages heute in den deutschen Tageszeitungen und Online-Portalen. Bereits am 26.1. lief es über den "Freelens-Ticker" - es stand in der New York Times. Gestern hat es dpa vermeldet und heute war es das Titelbild der Welt. Die Rollen feinsäuberlich in Fächern eines Kartons verstaut und beschriftet. Ich werd mich allerdings hier hüten irgendwelche Bilder von Capa im Blog zu posten. Eine Urheberrechtsklage von Magnum wäre doch zu teuer.
Viel wurde eigentlich noch nicht gezeigt, ein paar Kontaktbogen, und eben die Schachteln, die auf  ungeklärtem Wege von Spanien - es ist sein ganzes verschollen geglaubtes Negativ-Archiv aus dem Spanischen Bürgerkrieg - nach Mexico gelangt waren. Jetzt sind sie im von seinem Bruder gegründeten International Center for Photography in New York gelandet. Wer sich durch die 69.000 Treffer bei Google liest, kann die Geschichte in Gänze lesen.
Für uns alle bleibt hier nur die Frage, wer denn mal unsere Negative findet. Wobei, bei den Negativen ist es gar nicht so schlimm. Aber was ist mit all den verschollenen Rohdaten aus unseren Digitalkameras? Gebrannt auf irgendwelchen CDs oder DVDs. Gibt es in 70 Jahren noch CD bzw. DVD Laufwerke? Ich hatte mal was richtig modernes: Ein MO Laufwerk - wer kennt die noch? Capas Negative sind nach 70 Jahren abenteuerlicher Reise und Lagerung auf einem Mexikanischen Dachboden angeblich noch fast wie neu. Und nun warten wir auf die Klärung der Geschichte des erschossenen Soldaten. Es schreiben zwar schon alle, aber...
Vielleicht ist das Foto ja sogar von Capas Begleiterin Taro? Eine Foto-Ikone könnte enträtselt werden.

29. Dezember 07

Unsere besten Wünsche für das neue Jahr

Liebe Photopoolerinnen und Pooler,

wir möchten den Jahreswechsel dazu nutzen, Euch und Ihnen allen für das letzte Jahr Zusammenarbeit und das Vertrauen zu danken. Einige haben uns verlassen - hier nochmal Danke und viel Glück; einige sind neu zu uns gekommen - dazu nochmal herzlich Willkommen und ebenfalls viel Glück.

Es war für uns ein ziemlich verücktes Jahr, das auch vor Weihnachten noch keine Ruhe lies. Sowohl für Frank, als auch für mich hat sich fotografisch einiges geändert, so haben wir beispielsweise die NürnbergMesse als neuen Kunden bekommen. Aber nicht nur was die Fotografie betrifft, sondern auch dass die Messe seit März die Photopool-Bilddatenbank für Ihre Presseseiten nutzt. Einige Messen laufen schon, die anderen werden jetzt sukzessive auf das Photopool-System umgestellt. Für uns ein neuer Kunde, für die Messe ein deutlicher Performance- und Komfortgewinn.

Im Spät-Sommer haben wir das APIS-System komplett mit neuer Hardware versorgt, die Raids sind jetzt nicht mehr im Giga-, sondern im Terrabyte-Bereich und der Server ist auch nahezu das Schnellste, was es derzeit auf dem Markt gibt.

Und schließlich sind seit Dezember derzeit 21 Photopool-Fotografen mit etwa 160000 Bildern auch über den Fotofinder zu finden. Wenn auch im Back-Office-Bereich noch nicht alle Feinheiten aufeinander abgestimmt sind, so ist der Anfang doch schon recht vielversprechend. Auf der Suchseite kann ja jeder unserer Fotografen verfolgen, was für Anfragen über Fotofinder kommen. Die Entscheidung dafür und die Vertrags- und Preisgestaltung dazu hatte uns im vergangenen Jahr noch einiges an Kopfzerbrechen verursacht. Dazu kamen natürlich die ganzen Programmierungen und Abstimmungen, für die wir uns auf diesem Wege auch bei unserem bewährten Supportern bei bisping&bisping ganz herzlich bedanken.

Schauen wir mal, was 2008 alles bringt. Wir hoffen, dass der Aufschwung, der auch in der Medienbranche jetzt wieder zu spüren ist, nicht nur bei den großen Nachrichtenagenturen hängen bleibt, sondern auch uns einzelkämpfenden Freelancern wieder Abdrucke bringt. Wichtig bleibt weiterhin noch mehr auf Qualität und Service zu setzen, sich noch mehr in der Bildauswahl auf das Wesentliche zu beschränken und vor allem gut und richtig zu betexten.

Euch und Ihnen allen ein frohes und gesegnetes, ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr. Glück auf!

Thomas Geiger und Frank Boxler

26. November 07

Der Springer Verlag meint: "Für eine gute Zeitung und guten Journalismus soll man Geld zahlen"

Wir haben hier ja gelegentlich schon über den "Rechtsstreit in Sachen AGB" mit dem Axel Springer Verlag geschrieben:

Axel Springer darf neue AGB nur in Teilen nutzen

Fotografen demonstrieren bei Springer

Und das Jahr fing so schön an...

Deswegen fand ich einen Artikel in der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" vom 25. November so interessant. Da ging es um kostenlose Zeitungen und das Engagement der Deutschen Post dahingehend. Dabei waren auch Statements von Verlagen abgedruckt. Springer hat wohl kein Interesse an den kostenlosen Tageszeitungen. Deshalb meinte eine Verlagssprecherin von Springer u.a.:

"Wir sind der Meinung, dass man für eine gute Zeitung und guten Journalismus auch Geld zahlen soll."

Was soll man dazu sagen? "Wir auch!" mag ich da nur rufen "Wir auch!"

23. November 07

"Was, sie wollen Geld dafür?" - oder warum es Autoren auch nicht besser geht, als Fotografen

Ellison Eben hat Olaf im Freelens Mailingforum einen netten Link verschickt. Argumentationshilfe für Fotografen, wenn mal wieder eine Firma Bilder umsonst haben will. Im (amerikanischen) Video geht es zwar um einen Autor, Harlan Ellison, und eine große Filmfirma, Warner Bros., wollte sein Interview umsonst für eine DVD - aber ersetzt einfach jedesmal das Wort "writer" durch "photographer" und dann funktioniert es! ;-)

Harlan Ellison - Pay the writer

http://www.youtube.com/watch?v=mj5IV23g-fE

19. November 07

Sven-Simon-Preis für das beste Sportfoto 2007 ausgeschrieben

Eine gute Gelegenheit einmal darauf hinzuweisen wer Sven Simon eigentlich ist (war)...

Svensimonpreis2006Siegerfoto 2006 vom Briten Dan Towers - Der Schweizer Segler Bernhard Stamm im Sturm bei der Weltumsegelungsregatta Velux 5 Oceans

WELT am SONNTAG vergibt erneut den Sven-Simon-Preis für die besten Sport-Fotos des Jahres. Das Sieger-Foto ist mit 10 000 Euro, der zweite Platz mit 3 000 Euro und der dritte Platz mit 1 000 Euro dotiert.

Der Jury – unter Vorsitz von Axel Sven Springer, dem Sohn des verstorbenen Axel Springer jr. – gehören prominente deutsche Sportler wie Boris Becker, Franz Beckenbauer, Birgit Fischer, Bernhard Langer, Heiner Brand, Heike Drechsler, Franziska van Almsieck, Katharina Witt und Rosi Mittermaier an. Die Prämierung erfolgt Anfang 2008.

Der Sven-Simon-Preis ist benannt nach dem ältesten Sohn des Verlegers Axel Springer, der unter dem Pseudonym Sven Simon internationale Anerkennung als Fotograf erlangt hatte. Nach seinem frühen Tod im Alter von 38 Jahren wurde der Preis in den letzten zwanzig Jahren an Jugendliche verliehen, die sich beim Schutz von Umwelt und Natur besonders hervorgetan haben – ein großes Anliegen von Axel Springer jr. Die Sport-Fotografie war die zweite große Leidenschaft des Verlegersohnes. Darum verleiht die WELT am SONNTAG seit 1999 in Erinnerung an ihren ehemaligen Chefredakteur den Sven-Simon-Preis für die besten Sport-Fotos des Jahres.

Teilnahmeberechtigt sind sowohl professionelle Sport-Fotografen wie auch Amateure. Es können gleichermaßen Feature- wie auch Action-Fotos eingereicht werden. Die Fotoabzüge (maximal 24 x 30 Zentimeter) bitte einsenden an: WELT am SONNTAG, Sportredaktion, Kennwort: Sven-Simon-Preis, Axel Springer Str. 65, 10888 Berlin.

Einsendeschluss ist der 20. Dezember 2007

Die Siegerbilder 2006

Aber jetzt zu "unserem" Sven Simon: Sven Simon, oder Axel Springer jr., gründete auch eine nach ihm benannte Fotoagentur. Diese wird nun schon seit vielen Jahren von Franz Wällischmiler und Frank Hörmann geleitet, hat aber nur noch den Namen des Gründers - und natürlich die Rechte an dessen Bildern. Darunter auch das berühmteste, DAS Sportfoto des vergangenen Jarhunderts: Uwe Seeler verlässt den Rasen in Wembley 1966.
Seeler

17. November 07

Schon wieder hat der Fuchs einen Preis!

3_preis_gr_01 Ja, der Kurt Fuchs wird noch zum Wettbewerbsfotografen. Nachdem er im letzten Jahr beim Pressefoto Bayern Wettbewerb gewonnen hatte und diverse Wissenschaftsfotopreise sein Eigen sind, hat er diesmal bei Licher zugeschlagen. Nein, nicht beim Bier, da bleibt er schon lieber den fränkischen Privatbrauereien treu. Beim Licher Naturfotopreis hat Kurt den dritten Preis gewonnen:

Von Kurt Fuchs aus Erlangen stammt das Motiv „Karpfenfischer", das mit dem 3. Preis ausgezeichnet wurde. Der Bildjournalist und Fotodesigner entdeckte die Gruppe im November 2006 bei Herzogenaurach während einer Reportage über Land und Leute in Bayern. „Die Jugendlichen haben Karpfenteiche gepachtet und nach zwei Jahren Zucht gerade ihre ersten Karpfen herausgefischt, darunter dieses Prachtexemplar, das einer der Jungs so stolz präsentiert“, erläutert der Profifotograf die Entstehungsgeschichte des Fotos. Carsten Wilke, Leiter der Landesforstverwaltung und Abteilungsleiter Forsten und Naturschutz im hessischen Umweltministerium, übergibt das Preisgeld in Höhe von 250 Euro, das die Naturschutz Akademie Hessen (NAH) stiftet. Das Motiv überzeugte die Juroren durch seine emotionale Bildsprache. Ein gelungener Schnappschuss, der den Besitzerstolz des jungen Mannes einfange, in dem aber auch die Wertschätzung von Natur spürbar werde – die Freude über den prächtigen Fisch, der für den Jugendlichen eben mehr sei als bloß ein Nahrungsmittel.

Endlich mal ein Thema, mit dem sich Kurt sicher gerne befasst hat. Auch wenn er "Schäuferle" (ein knusprig gebratenes Schulterblatt vom Schwein - fränkische Spezialität) dem Karpfen eigentlich vorzieht.
Lieber Kurt - herzlichen Glückwunsch!

1_preis_gr_01 Erwähnt sei noch das das Bild, das den ersten Preis gewonnen hat und hier links zu sehen ist. Eine tolle Luftaufnahme mit gelungener grafischer Gestaltung. Zurecht ein Preisträger. Das Bild „Wassersonnenuhr“ stammt von Gerold Meppelink aus Emlichheim. Er hat unter insgesamt 598 Fotografen dominiert, die am Wettbewerb 2007 teilnahmen.

2_preis_gr_01 Das Bild, das den zweiten Platz gewann, finde ich schrecklich langweilig und zusätzlich hat es meines Erachtens auch einen schlechten Bildausschnitt. Ich hätte es bei meiner Bildauswahl gelöscht. Aber, so die Jury:

Den 2. Platz eroberte das Motiv „Stadtstrand" von Markus Schepers-Diekmann, der den Sachpreis im Wert von 3.000 Euro gewann ...  ... Diese künstliche Szenerie aus imitiertem Meer und Strand in urbaner Umgebung gefiel auch den Juroren. Sie vermittle die Sehnsucht des Städters nach Natur und zeige gleichzeitig, wie stark sie der Mensch auf seine Bedürfnisse reduziere.

Geschmäcker sind eben verschieden.

08. November 07

Was bin ich? - Die typische Handbewegung

Kaum hab ich mal Zeit für's Surfen, was in letzter Zeit selten ist, schon lande ich wieder bei den Kollegen...

Slideshare.net ist eine "Content Sharing Plattform" - sind wir ja auch, nur dass wir nicht kostenlos sharen - auf der man seine Präsentationen hochladen kann, die dort dann auch bewertet und natürlich angesehen werden können. Mein Blick fiel natürlich gleich auf die "Photographers" und in der Slideshow blieb ich beim unten angefügten Bild hängenFotografen_slideshare_net (ja ja unsere Arbeitsweise hat sich doch etwas geändert...)

Vielen Dank lieber guest29f8d5 für die An- und Einsichten über unser Fotografenleben. Bleibt noch anzumerken, ob guest29f8d5 auch für alle Bilder, die er hier in der Slideshow präsentiert, die Rechte hat? Ich hab sie allerdings für das angefügte Bild auch nicht. Der Autor möge verzeihen.

Hier noch mal der Link zur Fotografen-Slideshow:
http://www.slideshare.net/guest29f8d5/photographers

30. Oktober 07

Berlin? Da war doch noch was! Photopool bietet ab November auch das Fotofinder-Portal an

Fotofinderbild1_300_2 Das Geheimnis unseres Berlin Besuches im Sommer wird gelöst. Wir waren bei Ali Paczensky in Berlin und haben über eine Zusammenarbeit mit dem Fotofinder Portal gesprochen. Was herauskam? Ab voraussichtlich Mitte November ist es für Photopool-Mitglieder möglich, neben Potopool und/oder APIS noch das Fotofinder-Portal dazu zu buchen. Wir sehen darin eine weitere Chance unsere Bilder einem noch größeren Kreis an Kunden zur Verfügung zu stellen. Es stellt sich nämlich heraus, dass die Kunden doch recht unterschiedlich sind.
Technisch ist bereits alles im Versuchsbetrieb getestet und umgesetzt worden. Die Bilder bleiben auf unseren Servern liegen. Der Fotofinder holt sich nur die Preview-Daten bei einer Suchanfrage. Erfolgt ein Download so werden die Feindaten von unseren Servern geholt.

Keine aktuellen Sportfotos
Ali Paczensky hat sich allerdings derzeit ausbedungen, dass er weiterhin keine aktuellen Sportfotos in größerer Anzahl im Fotofinder will. Sollten also Sportfotografen mit ihren anderen Bildern (z.B. Reise, Wirtschaft, Politik) mitmachen wollen, müssen wir uns individuelle Lösungen überlegen.
Was außerdem laut des Vertrages mit Fotofinder noch auszuschließen ist, ist eine Doppelbelegung des Fotofinder Portals. Es ist also nicht möglich selbst Einzel-Vertragspartner mit Fotofinder zu sein und über einen weiteren Anbieter (sprich uns) alle Bilder noch mal einzuspielen. Dies betrifft jedoch nicht die Fotografen, die ihr Material über eine Agentur (wie z.B.f1 Online oder Variopress) auch beim Fotofinder liegen haben. Oder Fotografen, die im Photopool und Fotofinder unterschiedliches Bildmaterial anbieten.

Kosten:
Durch technische Umstrukturierungen konnten wir die Betriebskosten etwas senken. Das wollen wir an unsere Fotografen direkt weitergeben. Hier nun die neuen Kosten für die einzelnen Systeme:

Ein System (1 Cent pro Bild)
Photopool oder Apis alleine: 50 Euro (Mindestgebühr), also variabel ab 5001 Bilder. Fotofinder alleine ist nicht möglich!
Zwei Systeme (wie bisher) (1,5 Cent pro Bild)
Photopool + APIS zusammen: 100 Euro (Mindestgebühr), also variabel ab 6667 Bilder
Zwei Systeme (neu) (2 Cent pro Bild)
Photopool + Fotofinder: 100 Euro (Mindestgebühr), also variabel ab 5001 Bilder
Apis + Fotofinder: 100 Euro (Mindestgebühr), also variabel ab 5001 Bilder
Alle drei Systeme (2,5 Cent pro Bild)
Photopool + Apis + Fotofinder: 150 Euro (Mindestgebühr), also variabel ab 6001 Bilder
Alle Preise sind natürlich zuzüglich 19% MwSt.

Downloadgebühr für Fotografen bei Fotofinder
Was bei Fotofinder allerdings noch dazukommt, ist eine Downloadgebühr für den Fotografen. Fotofinder hat das Preismodell, dass die Download-Kosten von Fotograf und Kunde gemeinsam getragen werden. Pro Fotofinder High-Res-Download wird also dem Fotografen durch uns noch ein Betrag von 2,- Euro berechnet. Diese Beträge werden mit der folgenden Monatsrechnung von unseren Fotografen eingezogen.
Unser Angebot zum Start: die ersten drei Monate, also bis Februar, werden diese Kosten nicht an die Fotografen weitergegeben, sondern von uns getragen.

Die Downloads in Photopool und APIS werden nach wie vor direkt dem Kunden in Rechnung gestellt.
Einen aktuellen Vertrag findet man hier.

14. September 07

Und wieder ein Preisträger

176sn_anguilla_500_100707_2 Ist das nicht ein schönes Bild aus der Karibik? Richtig neidisch könnte man werden, wenn man an den Sommer 2007 in Deutschland denkt. Jeder der fliehen konnte, hat gut daran getan. Aber Karibik, Anguilla, das kostet doch!? Können Fotografen sich sowas leisten, zum Arbeiten, naja, das kann man ja noch verstehen, aber zum Urlaub machen? Kein Problem, wenn man tolle Sportfotos macht. Sportfoto2007_600_54sn_chio_210506 Anke Fleig, Fotografin bei der Fotoagentur SvenSimon hat das Sportfoto des Jahres geschossen und ihr Preisgeld, immerhin 5000 Euro, für einen Urlaub in der Karibik ausgegeben. Gut angelegt, würd' ich sagen, zumindest 2007. Und wenn Anke Fleig jetzt noch fleißig betextet und bearbeitet, könnte es sogar sein, dass noch ein paar Euro wieder als Fotohonorar zurückkommen. Herzlichen Glückwunsch, auch wenn die Bekanntgabe der Preisträger schon im Februar war.

"Jahr für Jahr hat die Jury die Qual der Wahl im Wettbewerb um das beste Sportfoto des Jahres. Zum 37. Mal richtete das Kicker-Sportmagazin die Konkurrenz in Zusammenarbeit mit dem Verband deutscher Sportjournalisten aus."

Ankefleig0604_300 Anke Fleig hatte bei diesem Schuss das Glück des Tüchtigen. Sie hatte sich bewusst einen Platz zwischen den Zuschauern ausgesucht, keinen offiziellen Fotografen-Platz. Mit 400er und dem Verlängerungsfaktor der NIKON, war sie gut positioniert für die Dreier-Kombination. Dass ihr dort auf dem CHIO in Aachen ausgerechnet das "Sportfoto des Jahres 2006" gelingen würde... dazu musste aber auch noch die US-Amerikanerin Margie Goldstein Engle stürzen. Des einen Pech, des andern Glück.

Alle Bilder des Wettbewerbes

01. August 07

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin

Holocaust1_500 Es ist noch nicht so lange her, da schallte dieser Ruf gerne durch Nürnberg. Zwischenzeitlich ist Nürnberg ja tatsächlich DFB Pokalsieger geworden. Nun ist auch Photopool nach Berlin gefahren, oder zumindest die beiden Geschäftsführer Frank Boxler (o. links) und Thomas Geiger (o. rechts). Aber nicht zum Fußballspielen. Es gab was zu besprechen in der Hauptstadt. Und wenn man schon mal da ist, dann sollte man kurz in Mitte Halt machen. Pflichtstationen Holocaust-Mahnmal und Brandenburger Tor - mehr war nicht drin. Wir waren ja nicht zum Spaß da. Wir haben Kontakte geknüpft und Gespräche geführt - Welche? - Das wird erst in Kürze verraten.
Brandenburgertor1_500