Der sterbende Soldat von Robert Capa - gestellt oder nicht - bringen die Negative die Lösung?
69000 Treffer gibt es heute bei Google wenn an nach "Robert Capa Negative" sucht. Und überall die gleiche Schlagzeile: "Tausende Negative von Robert Capa gefunden" Die Meldung des Tages heute in den deutschen Tageszeitungen und Online-Portalen. Bereits am 26.1. lief es über den "Freelens-Ticker" - es stand in der New York Times. Gestern hat es dpa vermeldet und heute war es das Titelbild der Welt. Die Rollen feinsäuberlich in Fächern eines Kartons verstaut und beschriftet. Ich werd mich allerdings hier hüten irgendwelche Bilder von Capa im Blog zu posten. Eine Urheberrechtsklage von Magnum wäre doch zu teuer.
Viel wurde eigentlich noch nicht gezeigt, ein paar Kontaktbogen, und eben die Schachteln, die auf ungeklärtem Wege von Spanien - es ist sein ganzes verschollen geglaubtes Negativ-Archiv aus dem Spanischen Bürgerkrieg - nach Mexico gelangt waren. Jetzt sind sie im von seinem Bruder gegründeten International Center for Photography in New York gelandet. Wer sich durch die 69.000 Treffer bei Google liest, kann die Geschichte in Gänze lesen.
Für uns alle bleibt hier nur die Frage, wer denn mal unsere Negative findet. Wobei, bei den Negativen ist es gar nicht so schlimm. Aber was ist mit all den verschollenen Rohdaten aus unseren Digitalkameras? Gebrannt auf irgendwelchen CDs oder DVDs. Gibt es in 70 Jahren noch CD bzw. DVD Laufwerke? Ich hatte mal was richtig modernes: Ein MO Laufwerk - wer kennt die noch? Capas Negative sind nach 70 Jahren abenteuerlicher Reise und Lagerung auf einem Mexikanischen Dachboden angeblich noch fast wie neu. Und nun warten wir auf die Klärung der Geschichte des erschossenen Soldaten. Es schreiben zwar schon alle, aber...
Vielleicht ist das Foto ja sogar von Capas Begleiterin Taro? Eine Foto-Ikone könnte enträtselt werden.







(ja ja unsere Arbeitsweise hat sich doch etwas geändert...)






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